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Linearform ArtikelAls Linearform bezeichnet man in der linearen Algebra eine lineare Abbildung aus einem Vektorraum in den diesem zugrundeliegenden Skalarkörper .
Eine Linearform f : V → K genügt den beiden folgenden Bedingungen, die ganz allgemein eine lineare Abbildung kennzeichnen: für alle x, y aus V und alle α aus K gilt:
- (1) Superposition: f(x+y) = f(x) + f(y);
- (2) Homogenität: f(αx) = αf(x).
Die Menge aller Linearformen über einem gegebenen Vektorraum bildet dessen Dualraum.
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Wenn man Bedingung (2) in f(αx) = α*f(x) ändert, wobei α* das komplex Konjugierte von α genannt, erhält man eine Semilinearform.
Eine Abbildung, die linear oder semilinear in mehr als einem Argument ist, ist eine Sesquilinearform, eine Bilinearform, oder allgemein eine Multilinearform.
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Wenn man fordert, dass die Skalare f(x) unabhängig von der Wahl der Basis des Vektorraums sein sollen, folgt, dass sich eine Linearform f unter einem Basiswechsel wie ein kovarianter Tensor erster Stufe verhält; eine solche Linearform heißt auch 1-Form. 1-Formen bilden die Grundlage für die Einführung von Differentialformen.
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